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Die Hauptfeuerwache 

Das Modul vor dem Einbau in die Anlage                  Fahrdraht und Weicheneinbau für das Carsystem

 

Verwaltungsanbau                                                 Airbus A 380 im Anflug

 

 

 

 

Als gedienter Feuerwehrmann hängt das Herz natürlich an auch an den kleine roten Autos. Mit dem Faller-Car System kommt nun Leben in die Feuerwehr Szene. Den letzten Anstoß gab ein Besuch im Miniatur Wunderland in Hamburg !  Kurz nach der Eröffnung besuchte ich die Ausstellung, ein geregelter Modelleisenbahnbetrieb fand noch gar nicht statt, aber die kleine Feuerwehrautos flitzen mit Blaulicht; Licht und Blinkern bestückt zu ihren Einsätzen. Sofort war klar.  DU AUCH !

Aber vorab noch ein Wort zum Miniaturwunderland ! Ich finde diese Anlage überwältigend. Nicht nur die Größe, auch die Vielfalt der Motive mit den unzähligen  Details überzeugen. Man spürt das hier Profis am Werk sind, mit Liebe zur Modelleisenbahn ! Wen der Modelleisenbahnvirus bisher verschont hat sollte diese Anlage auf keinen Fall besuchen. Es besteht höchst Gefahr sich zu infizieren! Für die Kollegen die es bereits getroffen hat und nun ihr Leben im Keller fristen ist der Besuch ein muß.

Die gelbe Variante habe ich wieder verworfen und mich f

ür einen Klinkerbau entschieden.

   

 

 Der Plan 

Natürlich braucht jede Feuerwehr ihr Domizil, eine großzügige Feuerwache! Da ich bereits eine Vorstellung meiner Wunschfahrzeuge hatte war klar das ein herkömmlicher Bausatz für die Unterbringung von 7 Fahrzeuge nicht in Frage kommen würde.  Ein entsprechendes Modell gab es zu diesem Zeitpunk nicht als Bausatz.  Also blieb auch hier nur der komplette Eigenbau. Dazu gab es einen Anforderungskatalog. 

bulletFlügeltüren an der Vorder- und Rückseite
bulletJeder Torflügel wird separat angetrieben , es gilt  28 Torflügen zu bewegt.
bulletDie Tore sollen unterschiedlich öffnen und schließen , d.h. erst linker und dann der rechte Torflügel.
bulletBeleuchtete Fahrzeughalle mit Neonlampeneffekt.
bulletFahrzeugstände einzeln beleuchtet
bulletInneneinrichtung der Halle
bulletAbschaltung der Fahrzeuge über  Dauermagnet
bulletSchaltung von Sonderfunktionen über Elektromagnete
bulletVerwaltungsanbau
bulletAufenthaltsräume über der Fahrzeughalle
bulletSchlauchturm

 

 Das Gebäude

 Gut zu erkennen: Das Keller mit der Tormechanik, Antrieben und der Elektronik

Durch die nicht gerade bescheidenen Vorstellung auch im Hinblick auf die Größe entschied ich mich das Grundgerüst aus Messingprofilen zu erstellen. Der Hallenboden und die Decke erhielten ein Rahmen aus Messingprofilen mit Querverstrebungen. Die Verbindung erfolgt durch M2 Gewindeschrauben.  Als  Abstandhalter zwischen Hallenboden und Decke fungieren Gewindestangen.   Kopfzerbrechen bereitete der Torantrieb, verschiedene Entwürfe mit Getriebemotoren, Riemenantrieb brachten nicht den gewünschten Erfolg, Daniel Düsentrieb, lässt Grüßen! Ein Ausflug in die Lüneburger Heide brachte die Idee, beim Anblick eine Pferdekutsche  war es deutlich.:

                 

 

Als Material für die  Torantriebsmechanik hat sich Plexiglas gut bewährt.  Es läßt sich gut mit der Minikreissäge schneiden , Vorteilhaft ist auch  die glatte Oberfläche. Selbst Gewinde lassen sich gut in diesem Material schneiden .  Die Deichsel mit Querbalken wird über eine Schraubverbindung mit der Trägerplatte verbunden. Diese Schraubverbindung  dient gleichzeitig als Führung . Während die Antriebsarme der einzelnen Torseiten mit Gewindeschrauben befestigt werden.

Die Hallentore  sollten auch im geschlossenem Zustand einen Einblick in die Fahrzeughalle gewähren. Als Grundmaterial dient Plexiglas. Etwas schwierig waren die Herstellung der Türscharniere, sie entstanden aus  quadratischen Messingprofilen an deren Enden ein Messingrohr angelötet und gekürzt wurde.  Vor dem lackieren mit roter Farbe wird der Fensterbereich . Die Verbindung der Torflügel mit dem Gebäude erfolgt über 1mm starkem Messingdraht.

In der Testbetrieb  werden die Tore auf einer Gebäudeseite gemeinsam geöffnet, zukünftig bekommt jedes Tor eine eignen Motorantrieb.

Problematisch erschien die Installation von 3 Elektromagneten pro Fahrzeugstand. Serienmäßige Magnete von der Firma Faller sind zu groß und passen deshalb nicht unter die Fahrzeughalle.

 

 

Elektromagnete lassen sich leicht selbst herstellen. Als Kern dient ein isolierter Nagel. Der Kupferlackdraht stammt von alten Fernmelderelais und wird mit Hilfe einer Bohrmaschine zwischen die Begrenzungsscheiben aus Kunststoff gewickelt. Die Windungszahl muß probiert werden. Um die Wicklungsdrähte mechanisch zu entlasten  wurden die Drähte auf kleine Platinen gelötet . Eine Messingleiste dienen als Träger.

Kopfzerbrechen bereitete die dauerhafte Abschaltung der Fahrzeuge in der Halle:

Ein Reedkontakt im Fahrzeug, der die Stromzufuhr komplett unterbricht, wird durch einen Dauermagneten in der Fahrbahn geschaltet.  Bis hierhin war es noch einfach. Doch nun zum wiedereinschalten  der Stromversorgung: Dazu installierte ich einen  Rundmagneten in einem Messingrohr das unter der Fahrbahn angebracht ist. Eine Spiralfeder drückt den Magnet an die Fahrbahn.

Das Messingrohr wird nach o.a. Bauweise mit einem  Elektromagneten versehen. Bei richtiger Polung wird beim Einschalten der Dauermagnet von der Fahrbahn gezogen und die Stromversorgung wird eingeschaltet. Probleme bereitete die Justierung der Spiralfeder im Messingrohr.  Ein Q – Tip  Stäbchen  brachte die  Lösung. In das Messingrohr gesteckt lässt sich die Feder mit dem Stäbchen gut justieren.

Die Bild zeigen das Gebäude in der extra angefertigten Helling. Damit ist es möglich das Gebäude "auf den Kopf" zu stellen.

Die Steuerung der Tore über ESK Relais

Die selbst gefertigten Elektromagnete. Jeweils 3 pro Fahrzeug, rechts der Dauermagnet für die Motorsteuerung, links die Magnete für Sonderfunktionen; wie Licht Und Blaulicht.

 

 

 

 

 

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Stand: 30. November 2011.