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Gartenhaus
Am Anfang war ein Plan: Aber eigentlich war es ein Buch, und vor diesem sollte ich warnen! Es heißt: Blockhäuser und Hütten selbst gebaut, von Sven_Gunnar Häkansson, erschienen im Th.Schäfer Verlag ISBN 3-87870-674-4 Ob der Autor und der Verlag wissen was dieses Buch bei Wesenschwachen Menschen wie mir auslösen kann? Doch nun zum Haus, oder "Schuppen" wie meine Frau Mutter zu sagen pflegt! Wenn ich vorher gewußt hätte wieviel Arbeit darin steckt hätte ich es nicht gebaut, wenn ich aber gewußt hätte vieviel Freude es mir bereitet hat es zu bauen - ich hätte es doch getan! Der Plan:
Die Schablone für die Ständer, ein Schelm der die Form falsch deutet !
Das Gegenstück mit Zapfenloch das mit einem 20mm Bohrer ausgebohrt wurde.
Jetzt geht es an das Ständerwerk, den ursprünglichen Plan die Längsschnitte mit der Bandsäge auszuführen habe ich aufgegeben. Die Balken sind mit 160mm bzw. 200mm und einer Länge von 2,20m zu schwer um einen sauberen Schnitt hinzubekommen. Nach einigen erfolglosen Versuchen habe ich die Balken wieder zu meinem Holzlieferant transportiert. Dort konnte ich auf der Zimmereibandsäge die Längschnitte Problemlos ausführen. Die Rundung in der Balkenmitte konnte ich wieder auf meiner Bandsäge sägen und mit dem Putzhobel (Quer) in Form bringen. Bei 14 Ständern schon eine Herausforderung. Ein Versuch mir der Japansäge - es geht, macht auch Spass, aber nach dem ersten Balken hört der Spass auf!
Die Ständer für die Veranda hatte ich mir bis ganz zum Schluß aufgehoben, mein Holzlieferant drückte mir eine Handbandsäge in die Hand und nach 2 Stunden sägen, völlig verstopften Atemwegen und einem ruiniertem Rücken hatte ich es geschaft. Eins ist sicher - wenn ich im Lotto gewinne kaufe ich mir die Handbandsäge von Mafell und dazu einen Kettenstemmer! :-)
Eckständer, Sägerauh und hier gehobelt
Mittlerweile ist es Herbst geworden und auch der letzte Eckständer ist fertig. Somit fehlen noch einige Streben und der Rähm, der aber erst aus Platzgründen (6,50 m Balkenlänge) vor dem Richten geliefert wird. An dem Bauplanung gab es doch noch eine Änderung : Der Bau bekommt ein festes Fundament und nicht wie ursprünglich geplant die nordischen "Stelzen".
Die Zapfenlöcher in den Schwellenbalken bohre ich mit einem 30mm Bohrer, Loch an Loch. Die Reste werden mit dem Stechbeitel ausgestemmt und geputzt.
Die Arbeit am Fundament:
Das Hobeln der Ständer für den Vorbau
Anpassen der Zapfenlöscher, die Schwelle liegt bereits.
Aufstellen vom Fachwerk, der Rähmbalken mißt 6,50 * 16*16 cm
Das Dach ist dicht, die Dachrinne montiert, morgen wird eingedeckt
Eine Inschrift über der Tür
fertig? Tjaaaaaa die Tür, sie ist nun das einzige was ich fertig gekauft habe, aber im nächsten Jahr bekommt das Häuschen eine Tür aus Douglasie..............? siehe unten Im Frühjahr wartet der Innenausbau, das Fachwerk ist zu isolieren und mit Dreischichtplatten aus Fichte auszufüllen. Der Fußboden, es wird wohl ein Dielenboden werden. Danken möchte ich meine Papa, ohne den ich das Dach bestimmt nicht hinbekommen hätte! Hast Du super gemacht!
Meinem kleinen Bruder Kai der mit mir die schweren Rähmbalken stemmen mußte. Dank auch an meinen Holzlieferanten, alles perfekt, sehr gute Qualität, 1a Service, nette Leute, immer hilfsbereit: Zimmerei und Sägewerk Renken in Lünzen
1. Nachtrag Das Gartenhaus hat eine Wetterfahne bekommen.
2. Nachtrag Die neue Tür, Kapitänstür
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